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Vorstellungsgespräch

Die optimale Vorbereitung

das Vorstellungsgespräch

Eine Einladung zum Job-Interview ist noch kein Ticket für den Job. Wer den guten Eindruck seiner Bewerbungsmappe im Gespräch bestätigen will, muss sich sorgfältig vorbereiten.

Personalprofis prüfen, ob der Bewerber ins Unternehmen passt
Im Vorstellungsgespräch will der Personalverantwortliche des Unternehmens den Bewerber persönlich kennen lernen und herausfinden, ob der Kandidat ins Team passt. Jetzt müssen Sie zeigen, dass Sie die beste Person für den Job sind. Damit das gelingt, ist eine gute Vorbereitung das A und O.

Die Selbstpräsentation
Am Anfang des Vorstellungsgespräches hat der Bewerber die Gelegenheit, in einem Kurzvortrag seine Vorzüge auf den Punkt zu bringen. Eine bloße Nacherzählung des Lebenslaufes ist damit nicht gemeint.

Notieren Sie stichwortartig konkrete berufliche Inhalte, Schwerpunktbildungen, besondere Erfahrungen, spezielle Kenntnisse und Erfahrungen. Denken Sie an Schlüsselbegriffe aus dem Tagesgeschäft, die Ihre beruflichen Erfahrungen zusammenfassen. Werfen Sie einen Blick in Ihre Arbeitszeugnisse, interne Arbeitsplatzbeschreibungen, Ihren Arbeitsvertrag.

Individuelles Profil vermitteln
Haben Sie umfangreiches Computerwissen, praxiserprobte Sprachkenntnisse, besondere Fähigkeiten im Umgang mit Kunden oder Talent bei der Schulung von Kollegen? Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern?

Bewerber müssen sich von der Konkurrenz abheben
Haben Sie spezielle Branchen Erfahrungen, umfangreiches Computerwissen, praxiserprobte Sprachkenntnisse, besondere Fähigkeiten im Umgang mit Kunden, Ausdauer bei der Lösung kniffliger technischer Fragen oder Talent bei der Schulung von Kollegen? Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern? Notieren Sie konkrete Beispiele.

Stellen Sie Verknüpfungen her zwischen dem, was Sie vorher getan haben und dem, was Sie künftig machen sollen. Sie sind Pressereferentin beim Konzern X und bewerben sich für eine Stelle als Pressesprecher beim Unternehmen Y? Sprechen Sie nicht nur über Pressemitteilungen und Events, die Sie organisiert haben. Geben Sie Beispiele für Vorträge, die Sie gehalten haben, Podiumsdiskussionen, die Sie moderiert haben.

super... diese Tipps helfen weiter...!

Recherchieren Sie so viel wie möglich über das Unternehmen und die Branche. Welche Anforderungen erfüllen Sie durch Ihre bisherigen Erfahrungen? Wie können Sie dies durch konkrete Beispiele anschaulich machen und belegen? Machen Sie sich genaue Stichpunkte.

Stärken müssen zum Profil passen
Hinter dem Begriff „Soft Skills“ verbirgt sich die Sozialkompetenz eines Bewerbers. Überlegen Sie bei der Vorbereitung auf das Gespräch, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen.

Beispiele für Stärken vor dem Gespräch notieren
Ihre Stärken sollten zu Ihrem Profil passen, denn sonst sind Sie in den Augen des Personalprofis wenig glaubwürdig. Wenn ein Bewerber im Gespräch sagt, Mobilität gehöre zu seinen Stärken, aber aus dem Lebenslauf geht hervor, dass er/sie sein bisheriges Berufsleben und vorheriges Studium nur in einer Stadt verbracht hat, provoziert das Misstrauen und eine kritische Nachfrage.
Auswendig gelernte Floskeln und Schlagwörter sind wenig sinnvoll. Überlegen Sie sich drei für die konkrete Stelle relevante Stärken, und notieren Sie sich jeweils ein oder zwei Beispiele, die diese Stärke veranschaulichen.

Diese sollten möglichst nicht zu Ihren Schwächen zählen
Ein Kundenberater in einer Bank sollte keinesfalls sagen, dass er/sie Angst vor Kundengesprächen hat.
Um Schwächen zu relativieren, eignen sich Formulierungen und Einschränkungen wie „ab und zu“ „gelegentlich“ und „manchmal“. Zu jeder Schwäche überlegen Sie sich wieder eine konkrete Situation und eine Lösung, wie Sie die Schwäche in den Griff bekommen. „Ich bin manchmal etwas zu offen. Da ich Offenheit schätze, habe ich unabsichtlich den einen oder anderen Kollegen vor den Kopf gestoßen. Ich bemühe mich inzwischen aber um diplomatischeres Vorgehen.“

Geplanten Stellenwechsel begründen
Mit der Frage „Warum möchten Sie den Job wechseln?“ wollen Personalverantwortliche die Beweggründe für die Bewerbung erfahren. Hier sollte ein Bewerber keinesfalls spontan drauflos plappern.

Bewerber sollten im Gespräch taktisch und sachlich vorgehen
Mit der Frage „Warum möchten Sie den Job wechseln“ wollen Personalverantwortliche die Beweggründe für die Bewerbung erfahren. Hier sollte ein Bewerber keinesfalls spontan drauflos plappern.

Erzählen Sie nicht von ihrem schrecklichen Vorgesetzen, den Sie überhaupt nicht ausstehen können. Wenn ein Bewerber die ehemalige Firma zu schlecht macht, spricht das für mangelnde Loyalität. Es gilt, taktisch vorzugehen und sachlich zu antworten.

Konkret: Argumentieren Sie mit den Aufgaben, die Ihnen bei der neuen Stelle besonders zusagen und die Sie aufgrund Ihrer Stärken und Ihrer Qualifikation zu meistern in der Lage sind. Suchen Sie sich ein paar Aufgaben heraus und notieren Sie Beispiele, wie Sie diese Aufgaben angehen werden.

Checkliste: Vorstellungsgespräch

viele Fragen...

Das können Sie gefragt werden

Personalleute haben eine Menge Fragen, auf die Sie sich gefasst machen müssen. Auf diese Fragen sollten Sie möglichst korrekt und logisch argumentierend reagieren können:

  • Warum interessieren Sie sich gerade für diese Stelle?
    Warum interessieren Sie sich gerade für diesen Beruf?
  • Welche Vor- und Nachteile sehen Sie an dieser/m Stelle/Beruf?
  • Welche Position streben Sie an?
  • Welche Informationen oder Erfahrungen bestimmen Ihre Wahl?
  • Wie stellen Sie sich Ihren beruflichen Werdegang in den nächsten 5 Jahren vor?
  • Welches Gehalt wünschen Sie sich zu erreichen?
  • Wann können und wann wollen Sie mit der Arbeit beginnen?
  • Haben Sie schon einmal eine Ausbildung angefangen? Warum haben Sie abgebrochen?
  • Welche Tageszeitung lesen Sie? Welches tagespolitische Ereignis beschäftigt Sie gerade?
  • Was sind Ihre Stärken, was sind Ihre Schwächen?
  • Warum sollten wir gerade jemanden wie Sie einstellen?
...viele Antworten!

Das können Sie fragen

Das Vorstellungsgespräch soll beiden Seiten zur Information dienen. Deswegen wird natürlich auch von Ihnen erwartet, dass Sie Fragen stellen. Dadurch zeigen Sie Interesse am Unternehmen und haben die Möglichkeit zu prüfen, ob die angebotene Stelle wirklich zu Ihnen passt. Wir haben für Sie einen möglichen Fragenkatalog zusammengestellt, der aber nur als Orientierung dienen soll und von Ihnen entsprechend der angebotenen Stelle ergänzt werden sollte.

  • Welche Möglichkeiten gibt es, sich weiterzubilden?
  • Ist die Arbeitszeit gleitend?
  • Gibt es eine Kantine, gibt es Essenzuschuss?
  • Wann ist der Einstellungstermin?
  • Wie hoch ist mein Gehalt?
  • Wie lange ist die Probezeit?
  • Welche Kündigungsfrist?
  • Welche Sozialleistungen erhalte ich?
  • Welche Zukunftschancen hat die angebotene Stelle?
  • Welche Zusatzqualifikation ist langfristig nötig?
  • Wie lange ist der Urlaub?
  • Wo ist mein Arbeitsort?

TIPP: Gehaltverhandlungen

Daran sollten Sie denken!

Wer arbeitslos wird, verliert bis 20% vom vorherigen Gehalt!
Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit, kann das Gehalt bis zu 50% schlechter ausfallen!
Drum warte nicht zu lange… bevor es zu spät ist!